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Das Projekt „Ökokonto im Wald“ - Inhalt und Ziele

3 Module

Aus den gesetzlichen Vorgaben zur Eingriffsregelung in den §§ 18 und 19 BNatSchG heraus ergibt sich ein zwingender Bedarf, die Eingriffswirkungen von Vorhaben durch Kompensationsmaßnahmen auszugleichen. Aufgrund ständig wachsender Konflikte bezüglich der Flächenverfügbarkeit gestaltet sich die praktische Umsetzung dieser Vorgaben zunehmend schwierig. Insbesondere die oft vorgetragene Doppelbelastung landwirtschaftlich genutzter Flächen durch einerseits die Eingriffsvorhaben und andererseits die dazu notwendigen Kompensationsmaßnahmen hat dazu geführt, dass die naturschutzrechtliche Kompensation vermehrt in den Wald verlagert werden soll.

Aufgrund ihres Potenzials, Win-Win-Situationen für Planungsträger, Forstwirtschaft und Naturschutz zu generieren, finden hierbei zunehmend vorgezogene Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen statt, die in so genannten Ökokonten gebucht werden. Die entsprechenden Verfahren befinden sich allerdings in vielen Bundesländern noch in der Erprobung oder im Umbruch (vgl. Seite Rechtsgrundlagen).

Am Beispiel Hessens - hier wurde kürzlich die bisher gültige Ausgleichsabgabenverordnung durch die Kompensationsverordnung ersetzt - sollen exemplarisch Defizite der Umsetzungspraxis analysiert und in einem auf Partizipation aller Akteure aufbauenden Projekt Konsens orientiert neue Lösungen erarbeitet werden.

Die aktuelle Chance :

Bearbeitet werden die offenen Fragen in drei Projektmodulen (vgl. Abbildung oben):

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Projekt "Ökokonto im Wald" des BUND LV Hessen
Projektbüro: Waldhornstraße 25, D-76131 Karlsruhe Fon: +49 721 62579579, Fax: +49 721 358587